Vor der Teilnahme an dem 'V Mercado
Cultural de Bahía-Brasil' kündigte die Band
die Erscheinung in Europa von "El Ritmo del Barrio"
an. Übersee-Records macht es möglicht. Es
ist ein junges Label, das geschmackvoll aufgemachete
CDs mit geschmacksicher eingespielter, origineller Musik
aus Übersee veröffentlicht.
"El Ritmo del Barrio", das bereit 2001 in
Lateinamerika erchien, ist die dritte Studioproduktion
der uruguayischen Band "Abuela Coca". Die
vielseitige Formation, erst "Los Asesinos de la
Abuela Coca" gennant, genoss seit 1991 bereits
als erste innovative Fusion-Band in Uruguay einen gewissen
Bekanntheitsgrad in der Rock-Szene, bevor sie 1996 ihre
Debüt-Album "Abuela Coca" bei der Plattenfirma
Perro Andaluz herausbrachte. Die Aufnahme gelang sehr
exakt und professionell jedoch gleichzeitig sehr warm
und gefühlvoll. Der bekannte Sänger Jaime
Roos wurde auf dem Combo aufmerksam und folgte dadurch
ein Deal mit Sony. 1998 brachten sie "Después
te explico" heraus. Das Album wurde komplett in
Argentinien produziert, erreichte auf Anhieb Gold und
die Band tourte, was das Zeug hielt.
In 2000 folgte zur ökonomischen Kriese die Beendung
ihres Plattenvertrags und interne Wechseln in der Band.
Trozallem produzierte die Band in Eigenregie das Album
"El Ritmo del Barrio".
Nun aber zu der CD: Das Album ist in Musik und Texten
eine anspruchsvolle, 12 Songs umfassende Sammlung, die
noch gefühlvoller ist und noch mehr vor Abwechslung
strotzt als ihr letztes Album. Die unbändige und
swingende Kraft der Rhytmen kommen mit einer bestechenden
Aufnahmequalität und Abmischung gut rüber.
Viel Sorgfalt wurde auf die Betonung der Bläser-Sektion
gelegt, woran die Musik an Intensität und Wärme
gewinnen könnte. Das Repertoire dieses Albums reicht
von ruhigen Sones, freudige Skas im gemäßigten
Tempo wie "Santa Soledad", indem Sebastián
Teysera von "La Vela Puerca" mitwirkte, über
den akustischen effektvollen Spaß von "Walking"
und das ausdrucksstarke "Templo" bis hin zu
dem dynamischen und direkten "El Ritmo del Barrio".
Nichts wurde zugematscht oder überproduziert.
Keine aufgewärmte alte Kost sondern frischer ideenreicher
"Tuco", die zum schärfsten zählt.
Pua
Cabas:
«Contacto»
(2003 - EMI)
Ich muss zugeben, ich war vor dem ersten
Hören dieses CDs erst ein bisschen skeptisch. Denn
Überspitzt formuliert, werden die neue Platten
der "neuen" Latinpopstars immer wieder blasser,
langweiliger und überwiegend mit diesem Schleimi-Synthesizer-Sounds
und viel Schmalz für den schnellen Erfolg produziert.
In diesem Falle lag ich nicht richtig, denn das neue
Album von Cabas mit dem kurzen Titel "Contacto"
hält, was ihr Debütalbum "Cabas"
aus dem Jahr 2002 versprochen hat. Und auch seine neues
Album zeigt sich sehr vielseitig, ohne aber seinen ganz
eigenen Stil zu verlieren und setzt noch mehr als seine
Vorgänger auf Perkussions, Merengues, Porros, Cumbias
und experimentelle Rock/Sinfonie, indem Enrique Bunbury
und Paulino Salgado mitwirkten. Ein Album mit 16 Lieder
ist schon ein Tipp.
Laboratorio Hip Hop. Compilaciones de
hip hop en España han habido un vergazo este
año, algunas de ellas con mierdas que todo mundo
ya conoce y no ofrece nada nuevo, otras con malísimas
selecciones y algunas con falta de buena promo pero
entre todas estas hay una recién salida al mercado
que llama la atención por varias cosas: MC's
que dan mucho de que hablar: Mala Rodriguez, Frank T,
Juan Solo (de Solo los Solo), o nuevos artistas y productores
como Santaflow estan presentes, también nuevos
MC's que apuestan por un muy buen futuro y por vez primera
mas MC's femeninas se hacen mas audibles como: BKC,
Alma Chula y Ela (bueno la Mala Rodriguez tambien está,
pero es que ya se sabe que ella tiene el mejor y unico
distintivo Flow femenino de España).
Esta compilación se presenta en 2 CD's, con un
collage de fotos en portada de los MC's (en su interior
se puede saber quién es quién) y según
el CD con una pista interactiva en donde se muestra
como fueron las grabaciones del disco (en el mio no
aparece por ningun lado la pinche pista esa).
El hip hop de habla española viene teniendo cada
vez mas presencia en el mercado mundial (sera que por
ayuda de los Orishas que lo han difundido en masa......???)
la casaca es que por el nivel de producciones no se
le tiene que envidiar mucho a gringolandia, Mc's a nivel
hay suficientemente como para hacerle frente a una batalla
de rimas de donde sea que venga y temas, vivencias,
locuras y preguntas para discutir y difundir las hay
en cantidad igual; la tarea ahora es que esa mercancia
como su ideología cada vez llegue mas lejos.
Para muestra un boton: Laboratorio Hip Hop lo cumple.
Fla-K.O.
Attaque
77 : «Inhumano»
(2003 - BMG)
Seit 16 Jahren zeichnet sich die Band
aus Lanus-Buenos Aires durch einen sehr eigenen unverkennbaren
Kompositionsstil, ihre sozialkritische und eigenständig
kraftvolle Lieder aus. Ein Markenzeichen für sein
"Punkmelodico" sind neben den fett-verzerrten
auch die cleanen, mit Reverb angereicherte Guitarren-Sounds
und die Abweichung in seinen Kompositionen von dem alten
schema Strophe, Strophe, Refrain. Nach zwei Jahren musikalischer
Live-Aktivitäten bringen sie "Antihumano"
heraus. Der Frontmann der Band Ciro Pertusi definierte
das Album als "eine Arbeit der wiedergespiegelten
Realität aus der Hinsich unserer proletarischen
Wurzeln". "Antihumano" ist ein abwechslungsreiche
musikalische Feuerwerk, in dem neben den vier Musiker
Alfredo Casero (auf dem Track "Reality-Joe"),
Mimí Maura ("Exodo ska"), Gustavo Cordera
("Morbo porno"), Juanchi Baleirón (Gitarrist
von Los Pericos) und der graphische Disigner Rocambole
beteiligt waren.
Auch nach zwei Jahre neues von der mexikanischen
Band 'Salón Victoria' und ihre 'Secundario del
'73', die eindeutig in Richtung Ska gehen. Das vierte
Album der eingenwilligen Band, die aus der Bands "Radio
Machete" und "La Tosca Puta" entstand,
ist in Mexiko und USA bei Sony erschienen. Mit 14 Tracks
bringen sie zwischen schrägem und humorvollem Texten
auch Interessanten Ska-und Reggae-Sounds, die immer
wieder abwechslungsreich und überraschend sind.
Ein muß für Fans des Mex-Skas.
Wie lange ist es her seit 'Men
in Salsa'? drei, vier Jahre?. Fast 4 Jahre Zeit
hat sich die Band genommen, um ihr neues Werk
zu veröffentlichen. Die Puerto Rican Power
gehören zu einer der bekannten Salsa-Formationen
mit unzähligen Hits, die heute noch gern
in den Salsodromos getazt werden. Der Bandleader
der Band Luisito Carrión verspricht uns
auf seiner neuen CD 'Salsa another day', dass
sie wieder auf ihre letzte Erfolgsrezept zurückgreifen.
Handgemachte Salsa ohne viel Schnick-Schnack und
mit ihrem bekannten energiereichen und warmen
Sound der 'Metales'. Sehr gut umgestzt in 'Dime
Si Te Pasa' über den Bolero-Bachata 'Sin
tu te vas' bis hin zu den schnelle 'Diablo Colorao',
das sicherlich gut bei der leistungsverrückten
Tänzer ankommen wird.